Symptome für Schlafstörungen

Ihre Gedanken halten Sie davon ab abends einzuschlafen, obwohl Sie eigentlich müde sind? Sie werden nachts wach und finden nicht zurück in den Schlaf?

Sie stehen morgens auf und haben das Gefühl nicht geschlafen zu haben bzw. fühlen sich nicht ausgeruht?

Wer in mehr als drei Nächten pro Woche schlecht schläft und das über mehr als einen Monat, könnte an einer chronischen Schlafstörung leiden.

Nicht erholsamer Schlaf beeinträchtigt nicht nur den Alltag, sondern kann aus meiner Erfahrung auch zu gesundheitlichen Problemen führen.

Der Fachbegriff einer Schlafstörung heisst „Insomie“.

Ursachen für Schlafstörungen

Es gibt vielerlei Gründe die Ein- oder Durchschlafbeschwerden auslösen oder begünstigen.

Angefangen bei beruflichen oder privaten Stress, über die Einnahme von Medikamenten, Schichtarbeit, Koffein, Alkohol, -Schlafumgebung und -gewohnheiten bis hin zu seelischen und körperlichen Erkrankungen.

Diagnose und Behandlung

Um Schlafstörungen erfolgreich zu behandeln, sind eine ausführliche Anamnese sowie eine körperliche Untersuchung für mich wichtige Voraussetzungen. Auch das Führen eines Schlaftagebuches kann hierbei eine hilfreiche Unterstützung sein.

Eine gezielte und aussagekräftige Labordiagnostik halte ich für ein notwendiges Werkzeug meiner ganzheitlichen Behandlung.

Sollten Sie unter nächtlichen Atemaussetzern (Schlafapnoe) oder Bewegungsstörungen in den Beinen (Restless -l-Legs-Syndrom) leiden, sollten diese Beschwerden zunächst schulmedizinisch abgeklärt werden.

Auch bei der Behandlung dieser Beschwerden ist es mir wichtiges, eine Verbindung zwischen schulmedizinischer und naturheilkundlicher Therapien zu schaffen.

Hier einige Tipps bei Schlafstörungen

  • Temperatur anpassen – in einem gut temperierten Schlafzimmer (optimal 16 – 18 Grad) lässt es sich besser Ein- und Durchschlafen
  • Stille und Dunkelheit schaffen – um von äusseren Einflüssen nicht gestört zu werden, verdunkeln Sie die Fenster, schalten Sie wenn möglich elektrische Geräte ab
  • Verzichten Sie vor dem Zubettgehen auf Smartphone und Tablet
  • Rhythmus und Rituale – trinken Sie z.B. eine Tasse Tee, führen Sie entspannende Atemübungen aus, lesen Sie oder schreiben Sie in ihr Tagebuch
  • Wer sich tags­über regel­mäßig bewegt oder Sport treibt, schläft besser. Sport hilft auch Stress abzubauen.
  • Verschiedene Entspannungstechniken wie z. B. Autogenes Training, Tai Qi, Yoga, Meditation können zu mehr innerer Ruhe führen
  • ernähren Sie sich ausgewogen und essen Sie keine schweren Mahlzeiten mehr am Abend
  • trinken Sie am Abend keinen Kaffee oder Alkohol, denn beides wirkt aufpuschend. Wenn Sie empfindlich auf Koffein reagieren, sollten Sie ab mittags keinen Kaffee, keine Cola oder Energydrink zu sich nehmen.
  • Keine krampfhaften Einschlafversuche – wälzen Sie sich nicht stundenlang hin und her, sondern stehen Sie auf und beschäftigen Sie sich aktiv oder greifen Sie zu einem entspannenden Buch
  • Fokussieren Sie sich im Bett auf beruhigende Gedanken und Bilder